Der neue Film von Megan Fox, „Jennifer’s Body“, ist am 05.11.2009 in den deutschen Kinos angelaufen.
„Jennifer’s Body“ ist in den USA nicht so gut angelaufen wie man erwartet hätte. Der Film spielte nur knapp mehr als seine Produktionskosten ein (16 Millionen $).
Wie bei Reviews gewohnt geht die Spannweite hier von „schlecht“ bis „ansehnlich“.
Wer sich auf eine unterhaltsame und blutige Horrorkomödie aus der Feder der Juno-Autorin gefreut hat, dürfte maßlos enttäuscht werden. Trotz bemühter, wenngleich überraschend blutleerer Inszenierung scheitert der Film am Fehlen jeglicher Selbstironie, dem bescheidenen Drehbuch, sowie der Erkenntnis, dass die völlig überforderte Megan Fox keinen Film im Alleingang tragen kann.
Ja, „Jennifer’s Body“ bietet tatsächlich einige sexy Szenen mit Megan Fox – inklusive einer lesbischen Zungenkuss-Orgie mit Amanda Seyfried. Aber abgesehen von diesen oberflächlichen Reizen präsentiert sich das augenzwinkernde Horrorstück auch als überzeugend-verspieltes Genrekino.
Eine blutrünstige Sexbombe und ihre beste Freundin: Was in „Jennifer’s Body“, dem neuen Film von Oscar-Preisträgerin Diablo Cody („Juno“), eine Traumpaarung sein könnte, floppt leider. Einzige Entschädigung: ein heißer Kuss unter Frauen.
Zum Abschluss noch die Urteile von RottenTomatoes und der IMDb.
Der Allspark ist zerstört und damit die Erde gerettet? Pustekuchen! Ein Splitter des allmächtigen Kristalls hat sich in den Klamotten von Sam Witwicky (Shia LaBeouf) verfangen. Als der weltenrettende Teenager mit diesem in Berührung kommt, verwandeln sich nicht nur alle Küchengeräte in miese kleine Decepticons, das Geheimnis des Allsparks nistet sich außerdem in Sams Gehirnwindungen ein. Groß Zeit, um über das heftige Augenflattern nachzudenken, bleibt Sam allerdings nicht, schließlich steht der erste Tag am College unmittelbar bevor. Doch die akademische Laufbahn ist nur von kurzer Dauer: Optimus Prime, der Anführer der Autobots, bittet Sam um Hilfe. Der College-Frischling soll für die Roboter als eine Art Botschafter bei dem uneinsichtigen Sicherheitsberater Theodore Galloway (John Benjamin Hickey) vorsprechen, um eine weitere Zusammenarbeit zwischen den Autobots und der US-Regierung zu erreichen. Aber nicht nur Optimus Prime, auch die Decepticons um ihren Anführer Megatron sind an Sam interessiert. Sie wollen den in Sams Kopf gespeicherten Code sichern, um mit dessen Hilfe die Erde endgültig zu zerstören…
Regie: Michael Bay
Darsteller: Shia LaBeouf, Megan Fox, John Benjamin Hickey, Isabel Lucas,…
Review: kann Spoiler enthalten
„Transformers – Die Rache“, die Fortsetzung zum ersten Teil, welcher weltweilt über 700 Millionen Dollar einspielte. In der Fortsetzung, wie nicht anders zu erwarten, ist alles eine Nummer größer ausgefallen. Die Zerstörungen und Explosionen haben auch zugenommen. Was bleibt dann für die Story übrig, naja, nicht viel, aber dies ist auch nicht das Kernelement des Films.
Sam (Shia LaBeouf) verlässt das heimische Nest und geht aufs College, seine Freundin, Mikaela (Megan Fox), bleibt in der Heimatstadt. Die Beziehung wollen sie über das Internet führen per Webcams. Soweit so gut, wäre da nicht ein Problem mit einem Splitter vom Allspark, welches Sam noch in seinen zerfetzen Klamotten hat. Diese verleiht ihm die Fähigkeit, eine längst vergessene Sprache der Bots zu sehen. Somit fängt die Jagd nach Sam vom neuen an. Die Autobots haben sich mit den Menschen zu einer neuen Organisation namens NEST zusammengeschlossen und bekämpfen gemeinsam die Deceptibits.
Der Humor bleibt beim Film nicht auf der Strecke, auch wenn es in die Richtung der klassischen Klischees geht, die auch aus anderen Filmen bekannt sind, die übers College handeln. So kommt Sam auch einmal in eine missliche Lage mit einem „Fembot“, welche an das Geheimnis von Sam will, von Mikaela erwischt zu werden, dies führt unmittelbar zu einem kleinen Zwist.
Was sehr stark auffällt ist, das Michael Bay sich hier und da an ein paar anderen Filmen bedient hat und von der Sprache dann auch an diese erinnern, es gibt eine Szene auf dem Planeten der Decepticons, welche an Star Wars erinnert (Meister – Padawan) oder als die Decepticons an Sams Gehirn wollen, sah es ziemlich nach Matrix aus. Teilweise erinnert der Film auch an einen Werbespot für die U.S. Army.
Die Laufzeit von gut 2,5 Stunden ist etwas lang ausgefallen, dem Film hätte es wirklich gut getan, wenn er um 20-30 Minuten kürzer ausgefallen wäre.
Wer einen anspruchsvollen Film sehen will, sollte Transformers 2 meiden. Für alle anderen, wer nur mit der Erwartung ins Kino geht, die geprägt ist von guten Effekten und übertriebenen Explosionen, hat sich den richtigen Film rausgesucht.
Heute ist der neue Transformers Film von Michael Bay in den deutschen Kinos angelaufen. Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen, ob der Film was taugt oder nicht.
„The plot is incomprehensible. The dialog of the Autobots, Deceptibots and Otherbots is meaningless word flap. [...]
The human actors are in a witless sitcom part of the time, and lot of the rest of their time is spent running in slo-mo away from explosions, although–hello!–you can’t outrun an explosion.“
„Der erste „Transformers“ gab vor zwei Jahren eine Idee davon, dass Kino tatsächlich auch so etwas wie ein Spielzeug sein könnte, ein Medium, in dem Erwachsene die nächste Generation bestaunen können. Mit „Transformers – Die Rache“ schlägt diese Vorstellung schon in Bedauern um: Denn bei allen Transformationen ist in dieser Welt doch nichts mehr verhasst als Veränderung oder gar Entwicklung.“
Zum Abschluss noch die Bewertung bei RottenTomatoes (4/10) und IMDb (7.0/10).
Habt ihr den Film schon gesehen? Was haltet ihr davon?
Normalerweise genügt ein Sturz aus einem Hubschrauber über Hunderte von Metern und der Sturz auf ein Auto, um einen Menschen ins Jenseits zu befördern, aber Chev Chelios (Jason Statham) ist nicht irgendein Mann, weswegen er auch immer noch atmet, als man ihn im Anschluß vom Straßenbelag kratzt. Dennoch sieht es nicht wirklich besser für ihn aus, denn als er im Krankenhaus wieder halbweg geradeaus sehen kann, haben ihm Organmediziner im Auftrag des Triadenbossen Johnny Vang (Art Hsu) gerade das Herz herausoperiert, weil dieser das dringend für seinen Boss benötigt. Stattdessen hat Chev ein seltsames Kunstherz eingesetzt bekommen, daß von einer Art Autobatterie angetrieben wird. Chelios fackelt nicht lange und flieht, wobei er das Problem hat, daß die Batterie am Ende ist und ständig neu aufgeladen werden muß, was Chelios dazu nötigt, sich an allen möglichen und unmöglichen Ort mit Stromströßen zu traktieren. Und daß er neben der Jagd auf sein Herz auch noch seine Exfreundin Eve (Amy Smart) zurückhaben möchte, stattdessen aber das nervige Stripperinnenanhängsel Ria (Bai Ling) dazubekommt, macht die Sache nicht einfacher – und schon gar nicht ruhiger oder gewaltärmer…
Regie: Mark Neveldine/ Brian Taylor
Darsteller: Jason Statham, Amy Smart, Bai Ling,…
Review:
Die Fortsetzung zum verrückten Film „Crank“ ist nun in den deutschen Kinos angelaufen und überraschenderweise ungeschnitten.
Außer Frage ist, „Crank 2″ ist verrückter und schneller geschnitten wie sein Vorgänger Film. Eine Story gibt es nicht groß zu erzählen, weil es ist einfach „Crank“ mit dem Faktor x multipliziert und jeder kann sich denken, dass es einfach krasser zur Sache geht, wie es der Trailer schon verspricht. Um eine Verbindung zum ersten Teil aufzubauen werden immer wieder Rückblende gezeigt. Hier und da gibt es dann noch einige Seitenhiebe auf die Gesellschaft und zeigt wie der kleine Chev zu dem großen Serienkiller Chev wurde und eine „Godzilla“ ähnliche Nummer gibt es auch.
Wo „Crank“ sich noch außergewöhnlich von seinem Konzept zeigte, wird hier einfach auf mehr Titten, Ärsche und Gewalt gesetzt, Innovationen oder bessere Konzepte sucht man vergebens und jeder kennt noch den berühmten Klingelton aus dem ersten Teil, ein wirklich gutes Erkennungszeichen des Films, blieb bei Teil 2 leider aus. Der Soundtrack ist auch nicht so knülle und hört sich dementsprechend an. Jason Statham brilliert wieder als Chev Chelios und Amy Smart als seine Freundin Eve machte eine verdammt gute Figur an der Stange .
Dem Film hätte es besser getan auf weniger von den total krassen Szenen („Elbogen“, „Brustwarzen“), wo eine Andeutung schon ausreichend gewesen wäre. Unterm Strich bleibt ein unterhaltsamer Film, der für einen DVD/ Blu-Ray Abend ausreichend ist, einen Gang ins Kino würde ich mir doppelt überlegen.
Wer dennoch ins Kino geht sollte sich den Abspann komplett anschauen, da hier Outtakes vom Dreh gezeigt werden.
Ich gebe „Crank 2: High Voltage“ 5 von 10 Punkten.
Als einer seiner früheren Kameraden ermordet wird, beginnt der heruntergekommene, aber wild entschlossene maskierte Rächer Rorschach zu ermitteln und kommt einem geheimen Plan auf die Spur, demzufolge alle Superhelden verraten und getötet werden sollen. Rorschach verbündet sich daraufhin noch einmal mit den ehemaligen Mitgliedern der „Liga“, die gemeinsam schon in früheren Zeiten gegen das Verbrechen gekämpft haben – eine bunt gemischte Truppe ehemaliger Superhelden, von denen allerdings nur einer wahre Superkräfte besitzt. Rorschach beginnt nach und nach zu erahnen, dass eine Verschwörung hinter dem Mord steckt: Es geht um ein Geheimnis, das tief in die Vergangenheit zurückführt und das katastrophale Folgen für die Zukunft haben könnte. Es ist nun die Mission von Rorschachs Truppe, über die Menschheit zu wachen – doch wer wacht über die Wächter?
Review:
Zack Snyders neuer Film ist angelaufen und wie schon etwas früher hier veröffentlicht, der Film reiht sich nicht in die klassische Comicverfilmung ein. Synder hat, wie schon bei 300, ein Auge für eine perfekte Inszenierung. Die wenigen Actionszenen, die es gibt, sind wirklich großartig umgesetzt.
Noch eine kurze Warnung: Wer etwa 300 oder etwas Ähnliches wie, z.B. Hulk, Spider-Man erwartet, für den wird es eine verdammt lange Zeit im Kino werden.
„Watchmen“ spielt in einem Alternativen Amerika von 1985. Bis 1985 sieht man geschichtliche Ereignisse, wie, das Kennedy-Attentat oder wie sich ein tibetischer Mönch anzündet. Der Vietnam-Krieg wird auch thematisiert, unterlegt mit der Musik von Wagner, die Walküre, mit dem Unterschied, die USA gewinnen den Krieg. Doch der Konflikt UdSSR und USA besteht weiterhin und wird auf der „Doomsday Clock“ festgehalten, je näher der Zeiger sich der 12 nähert, desto wahrscheinlicher ist ein atomarer Krieg.
Erzählt wird die Geschichte als Tagebucheintrag von Rorschach. Es wird sich ausgiebig Zeit genommen, jeden Charakter vorzustellen und sowohl auf die Vergangenheit, wie auch auf die Gegenwart einzugehen. Mit dem Comedian fängt der Film an, er ist der Auslöser für die Untersuchung von Rorschach. Rorschach sucht daraufhin seine Freunde auf um sie zu warnen.
„Watchmen“ kann durchaus unterhalten, wenn man weiß, dass es keine klassische Erzählung ist. Es entwickeln sich zwischendurch kurze Längen, aber diese sind sehr kurz und fallen kaum ins Gewicht. Dr. Manhatten hätte sich öfter eine Hose anziehen sollen, da er fast den ganzen Film über sich Nackt durch die Gegend teleportiert und somit kriegt man sehr häufig sein „bestes Stück“ zu sehen.
Nach einem Blutbad werden die beiden FBI-Agents Elizabeth Anderson (Julia Ormond) und Sam Hallaway (Bull Pullman) in ein kleines kanadisches Kaff gerufen, um dort die drei Zeugen, die den Vorfall überlebten, zu vernehmen. Während Officer Degrasso (Gill Gayle) den beiden feindlich gegenübersteht, ist Officer Wright (Charlie Newmark) erfreut über den hohen Besuch und versucht genauso wie Captain Billings (Michael Ironside) zu helfen, wo er nur kann.
Einer der Zeugen ist ihr Kollege Jack Bennet (Kent Harper), der seinen Partner Jim (French Stewart) verlor. Zudem wird ein achtjähriges Mädchen, Stephanie (Ryan Simpkins), verhört, deren Familie ebenfalls starb, sowie die drogenabhängige Bobbi (Pell James), deren Freund Johnny (Mac Miller) nun auch tot ist. Nachdem sie in unterschiedlichen Zimmern untergebracht wurden, beginnt parallel die Befragung, die von Sam per Video beobachtet wird, weshalb er jederzeit eingreifen und Fragen stellen kann.
Allerdings zeigt sich schnell, dass alle Parteien nicht die komplette Wahrheit erzählen und wichtige Fakten verschweigen…
Regie: Jennifer Lynch
Darsteller: Julia Ormond, Bill Pullman, Pell James, Ryan Simpkins,…
Review:
Der zweite Film von Jennifer Lynch, der Tochter vom berühmten Regisseur David Lynch. Die Geschichte ist am Anfang des Films sehr verwirrend, bis man sich an die Charaktere und das Geschehen gewöhnt hat. Verhöre bilden das Rückgrat um den Verlauf des Films voran zu bringen und in Rückblenden werden dann die richtigen Geschehnisse gezeigt, die von dem Verhör abweichen. Die Einführung ist, wie oben schon beschrieben, verwirrend und etwas länger ausgfallen, dadurch gewinnt der Film, gefühlt, an Länge. Während des Verlaufes des Films, ahnt man schon wie die Konstellation ist und wer dahinter stecken könnte, leider tritt es am Ende des Films auch ein. Kurz vor der vollständigen Auflösung des Films nimmt der Wahnsinn kurz Überhand und zieht die Geschichte dadurch ins lächerliche. Dies hätte nicht wirklich sein müssen.
Wer mehr Einfluss von David Lynch erwartet hat, wird sicher enttäuscht werden.
„Unter Kontrolle“ erhält von mir 7 von 10 Punkten.
P.S. Die DVD ist von Warner Bros. und nicht von Universal, wie es fälschlicherweise auf den Shots angegeben ist, ich habe es leider zu spät gemerkt.
Die ersten Reviews zu „Watchmen“ wurden veröffentlicht. Der Grundton alles Reviews ist im Durchschnitt positiv ausgefallen. Bei Rottentomatoes wurde der Film mit 86% Fresh bewertet.
Ich will noch kurz auf ein Review von FilmSchoolRejects eingehen. Dort wurde nämlich noch eine Unterteilung in „Who will like it?“ und „Who won’t like it?“ getroffen. Diese ist kurz und knapp zusammengefasst in etwa so:
„Für wen ist der Film was? Fans vom Comic werden sich wie im siebten Himmel fühlen. Diejenigen, die es schätzen oder die Bereitschaft haben, einer Story nachzugehen, die einen nicht traditionellen Verlauf hat. In diesem Fall, eine Folge von Charakterskizzen anstatt einer fließend zusammenhängenden Erzählung.“
„Wer sollte den Film meiden? Wer etwas erwartet wie Spider-Man oder eine vergleichbare Comicverfilmung. Personen, die eine Handlung bevorzugen, die klar strukturiert ist und ohne Ecken und Kanten. Watchmen führt durch eine Welt und nicht nur durch eine Geschichte. Viele Comichefte und ihre Adaptionen bauen auf in sich abgeschlossene Themen und Handlungen auf, Watchmen hingegen führt durch 12 Bände und behandelt die Vergangenheit und die Zukunft, analaog dazu werden die Geschichten der Charaktere erzählt, und dies alles zur gleichen Zeit.“
Clay Kopf (Jared Padalecki) ist auf der Suche nach seiner vermissten Schwester. Dabei stößt er in das legendäre Camp Crystal Lake, der mysteriöse Ort, der grauenvolle Geheimnisse in sich verborgen hält. Clay missachtet allerdings den Rat der Polizei und ignoriert auch die Warnungen der Einheimischen. Gegen alle Ratschläge verbringt er sein Wochenende am Crytsal Lake, mit ein paar anderen College Leuten, um dort wilde Partys zu schmeißen. Doch keiner von ihnen weiß, dass Jason Vorhees wieder da ist, der sich auf die Suche nach Beute macht…
Darsteller: Jared Padalecki, Danielle Panabaker, Amanda Righetti, Travis van Winkle,…
Regie: Marcus Nispel
Review:
Marcus Nispel ist zu größerer Bekanntheit durch das Remake „The Texas Chainsaw Massacre“ gekommen. Hier hat er eine geschickte Hand für optische Darstellungen gehabt. Im aktuellen Remake „Friday the 13th“ kann er dies wieder unter Beweis stellen, vor allem bei Jasons’ Merkmal, der Hockeymaske, konnte man es nicht besser und stimmungsvoller umsetzen.
Der Film fängt mit einem sehr starken Intro an, hier werden auch gleich schon die ersten harte Szenen umgesetzt. Nachdem Intro setzt dann die Story des Films ein, Clay sucht seine Schwester, die vom Ausflug mit ihren Freunden nicht zurückgekommen ist. Die örtliche Polizei behauptet, dass sie noch im Fall ermittelt, doch Clay glaubt nicht mehr daran und nimmt die Suche selbst in die Hand.
An einer Tankstelle trifft er auf eine Gruppe von Studenten, die zum Crystal Lake fahren um dort das Wochenende in einem Ferienhaus zu verbringen.
Dabei wird kein Klischee einer Studentenverbindung ausgelassen. Trinkgelage und nicht zugelassene Mittel zur Bewusstseinserweiterung gehören zu einem guten Entspannungswochenende dazu. Die Bewohner von Crystal Lake sind die typisch dargestellten Landeier und gegenüber Fremden skeptisch und unfreundlich. Die Haupt- und Nebendarsteller agieren soweit im gewohnten Rahmen von Horrorfilmen, Danielle Panabaker (Mr. Brooks) ist wohl die bekannteste Schauspielerin aus dem Ensemble. Es gibt den lustigen Typ, den strengen, der sich locker gibt, den Sunnyboy und Mädels, die leicht zu haben sind, die perfekte Mischung.
Bei so einer Kombination dürfen die obligatorischen Nacktszenen nicht fehlen. Doch der Kern des Ganzen ist damit nicht erreicht: Jason.
Jason mordet sehr aktiv und gibt seinen Opfer wenig Freiräume um sich in einer möglichen Art zu wehren. Das Blut spritzt eher dezent, wer auf Fontänen gehofft hat, wird enttäuscht sein. Knochen knacken und die Machete durchstößt die Brustkörbe seiner Opfer.
Neben den Tötungsszenen bietet der Film noch lustige Dialoge und eine neue Schutzmethode, die Wok-Pfanne.
Alles in Allem ist „Freitag, der 13.“ ein Film, der den Mythos Jason wiederbeleben will und wahrscheinlich auch wird. Die Morde erfüllen ihren Zweck, die Spannung wird nur am Anfang gut genutzt, später kommen die Schockeffekte vorhersehbar, zumindest für diejenigen, die sich öfter Horrorfilme anschauen.
Daher reicht es nur für 6 von 10 Punkten für den neuaufgelegten Mythos: Jason Vorhees.
Mittlerweile wurde auch schon vom Regisseur angekündigt, dass es bei der DVD/ Blu-Ray Auswertung eine 15 Minuten längere Unrated Version geben wird.
Nach der Trennung von ihrem Freund irrt die niedergeschlagene Elizabeth (Norah Jones) ziellos durch die Straßen von New York und landet schließlich auf Coney Island in einem kleinen Café.
In dessen Besitzer Jeremy (Jude Law) findet die schöne junge Frau einen Seelenverwandten und verständnisvollen Zuhörer und kann sich ihren Kummer in intensiven Gesprächen von der Seele reden. Um zu vergessen und den Trennungsschmerz endgültig zu überwinden, verlässt Elizabeth schließlich New York und tritt eine abenteuerliche Reise quer durch das Land an. Unterwegs trifft sie an verschiedenen Orten auf Menschen, deren Probleme weitaus größer zu sein scheinen als die ihrigen. Da wären zum Beispiel der Trinker und Polizist Arnie (David Strathairn), der mit der Trennung zu seiner Frau Sue Lynne (Rachel Weisz) zu kämpfen hat oder die junge und risikofreudige Spielerin Leslie (Natalie Portmann), die ihr Glück in Las Vegas versucht und ein problematisches Verhältnis zu ihrem Vater hat…
How do you say goodbye to someone you can’t imagine living without?
Dies ist der erste Film, wo ich mich mit Jude Law richtig anfreunden konnte. Er spielt einen Café Besitzer in New York. In seinem Café sammelt er Schlüssel von Paaren, die sich getrennt oder eine Auszeit genommen haben. Jeder Schlüssel steht für eine individuelle Geschichte und den daraus sich ergebenden Folgen, meist eine Trennung. Der jungen Elizabeth ergeht es nicht anders, ihr Freund hat sich in eine andere verliebt und sie kann sich diesem Moment noch nicht stellen. Daraufhin lässt sie die Schlüssel auch bei Jeremy und bittet ihn, falls ihr Freund wieder auftaucht, ihm den Schlüssel zu übergeben. Doch dies wird nicht passieren. Daraufhin beschließt sie die Stadt zu verlassen und vor ihrem Problem „wegzulaufen“.
Auf ihrer Reise durch die USA, begreift Elizabeth, dass es Menschen gibt, die sich mit weitaus größerem Schmerz durch den Alltag schlagen müssen, als sie selbst. Da wäre Arnie zu nennen, der es nicht akzeptieren kann, dass seine geschiedene Frau mit einem anderen zusammen ist oder die junge Leslie, die kein gutes Verhältnis zu ihrem Vater hat. Es dreht sich in diesem kleinen Mikrokosmos um Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen.
Das Klammern an einen Gegenstand, z.B. Schlüssel (Elizabeth), Chips (Arnie) oder ein Auto (Leslie), um die Erinnerung an jemanden solange wie möglich zu bewahren. Doch wie soll man sich lösen, weitermachen? Diese Frage versucht Wong Kar-Wai in diesem Film zu beantworten. Es gelingt ihm in Ansätzen, doch nicht vollkommen. Es lässt sich nämlich auf einen winzigen Satz reduzieren:
Die Zeit heilt alle Wunden
Abstand zur Person gewinnen und sich mit sich selbst beschäftigen oder sich in eigenes Projekt verbeißen, damit die Erinnerung nicht wiederkehrt.
Um dem Ganzen eine Form zu geben, ist es notwendig, die erzählten Geschichte als einzelne Episode zu betrachten, die Elizabeth den Weg weisen. Elizabeth und Jeremy sind dabei die äußeren Klammern, die am Ende des Films zusammen finden. Arnie, Sue Lynn und Leslie stehen für sich eigenständig und zeigen auf, wie eine Konfliktbewältigung möglich ist und aus diesen Geschehnissen, zieht Elizabeth dann ihre Lehre.
Norah Jones gab in diesem Film ihr Debüt und es ist ihr wirklich sehr gut gelungen. Ihre Leichtigkeit macht den ganzen Film sehenswert, auch wenn sie eine passive Rolle übernimmt und somit mehr beobachtet und selten aktiv ins Geschehen eingreift.
Hervorheben sollte man auch den fantastischen Soundtrack, den Norah Jones mit eigenen Songs mitgestaltet hat.
„My Blueberry Nights“ ist aufgrund der wirklich guten schauspielerischen Leistungen, von allen Beteiligten und dem Soundtrack sehenswert, leider reicht es „nur“ für 6.5 von 10 Punkten.
DVD-Daten:
Ton
Untertitel
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Der Krieg gegen die Bugs dauert nun schon seit Jahren an und noch immer ist kein Sieg in Sicht. Die riesigen Insekten sorgen mit sich rasend schnell entwickelnden Mutationen für immer neue Probleme für die scheinbar unterlegene Menschheit. Auch unter der Zivilbevölkerung macht sich Unmut breit, die Zahl der Kriegsgegner wächst, die Föderation verliert an Ansehen.
Johnny Rico (Casper van Dien) ist inzwischen zum erfolgreichen und beinharten Colonel aufgestiegen. Doch als er auf einer Farmer-Kolonie auf seine alte Bekannte Lola Beck (Jolene Blalock) trifft, gerät er in Schwierigkeiten. Es kommt zum Handgemenge mit einem Vorgesetzten, Rico wird wegen Ungehorsams zum Tod am Strick verurteilt. Die Föderation verschont ihn aber überraschend, nur um ihn auf ein Himmelfahrtskommando zu schicken: Er soll den verschollenen Sky Marshall (Stephen Hogan) auf einem von Bugs verseuchten Planeten ausfindig machen…
Regie: Edward Neumeier
Darsteller: Casper van Dien, Jolene Blalock, Stephen Hogan, Boris Kodjoe,…
Review:
Der nun dritte Teil der „Starship Troopers“ Reihe. Man schwilgt in Erinnerung an den gelungenen ersten Teil, dann verblasst die Erinnerung, wegen dem wirklich mäßigen zweiten Teil und was bietet uns der Dritte?
Durch den mäßigen zweiten Teil waren die Erwartungen auf einem relativ niedrigem Niveau, was auch wirklich vorteilhaft ist. Viel Spannung findet man im Film nicht, die Bugs („Archies“) sind wirklich mies animiert und die Marauder sehen wirklich…nun ja, wirklich schlecht aus. Man könnte schon behaupten, die Animationen wurden nicht von einem der talentiertesten Menschen durchgeführt, mit einem Budget von 20 Mio. Dollar, hätte mehr drin sein können.
Doch es gibt auch gelungenen Animationen, bei den Anwerbungen und den Hintergrundinformationen zu bestimmten Ereignissen („Do you want to know more?“), wurde sich mehr Mühe gegeben und diese sehen auch richtig gut aus und fügen sich gut ein.
Schön ist es auch, Casper van Dien wieder als Johnny Rico zu sehen, leider nicht mehr ganz so überzeugend, wie im ersten Teil, aber doch ok, sein Satz den er am Ende des ersten Teil gebracht hat – „Come on you apes, you wanna live forever?“ – brachte er beim ersten Angriff der Bugs. Rico ist in der Hierarchie des Militärs aufgestiegen und ist nun Colonel, er hat also etwas mehr Weisungsbefugnisse und Verantwortung gegenüber seiner Truppe.
Der Sky Marshall, der so einige Talente besitzt, wie singen, hat eine göttliche Offenbarung erheilt und ist nun auf „seiner“ Mission um Gott zu finden. Während des Sehens kommt man schon vor der Hälfte des Films auf die Idee, wer der „Gott“ sein könnte, gegen Ende erfährt man auch seinen eindrucksvollen Namen. Religion und Glaube ist ein häufig aufgegriffenes Thema während des Filmes, ob dies die ideale Zutat für einen Film ist, der nur „Bürgern“ Rechte zuspricht und Menschen, die gegen das Föderalistische System sind, aus dem Weg räumt, ist eher eine Geschmacksfrage. Es kommen dann auch noch einige moralische Frage auf den Zuschauer zu wie: „Ist es richtig einen Planeten mit Bugs zu zerstören?“. Moral und Religion in einem Actionfilm abzuhandeln oder sogar noch eine Forderung an den Rezipient zu stellen sich damit auseinanderzusetzen, eine zu hohe Forderung des Regisseurs.
Es lassen sich aufgrund des Föderalistischen Systems schon einige Parallelen zu gewissen Regimen nicht leugnen, aber damit sollte es auch genug sein, da wie weiter oben schon erwähnt, das System gegen unerwünschte Gegner vor geht.
Alles in Allem bietet „Starship Troopers 3″ eine bessere Unterhaltung als der zweite Teil und als Fan der Reihe, sollte man sich den Film auch einmal ansehen, wenn man Zeit und Laune dazu hat.
„Starship Troopers 3: Marauder“ erhält von mir 5 von 10 Punkten.
Eine ausführliche Inhaltsbeschreibung findet sich hier.
Japanischer Trailer (Spoiler!)
Der japanische Trailer ist ausführlicher als der US-Trailer. Hier sieht man auch sehr viel von den bescheidenen CGI-Effekten und auch das Thema mit Gott wird angesprochen.
Deutscher Trailer (ähnlich dem japanischen Trailer)