
Der Allspark ist zerstört und damit die Erde gerettet? Pustekuchen! Ein Splitter des allmächtigen Kristalls hat sich in den Klamotten von Sam Witwicky (Shia LaBeouf) verfangen. Als der weltenrettende Teenager mit diesem in Berührung kommt, verwandeln sich nicht nur alle Küchengeräte in miese kleine Decepticons, das Geheimnis des Allsparks nistet sich außerdem in Sams Gehirnwindungen ein. Groß Zeit, um über das heftige Augenflattern nachzudenken, bleibt Sam allerdings nicht, schließlich steht der erste Tag am College unmittelbar bevor. Doch die akademische Laufbahn ist nur von kurzer Dauer: Optimus Prime, der Anführer der Autobots, bittet Sam um Hilfe. Der College-Frischling soll für die Roboter als eine Art Botschafter bei dem uneinsichtigen Sicherheitsberater Theodore Galloway (John Benjamin Hickey) vorsprechen, um eine weitere Zusammenarbeit zwischen den Autobots und der US-Regierung zu erreichen. Aber nicht nur Optimus Prime, auch die Decepticons um ihren Anführer Megatron sind an Sam interessiert. Sie wollen den in Sams Kopf gespeicherten Code sichern, um mit dessen Hilfe die Erde endgültig zu zerstören…
Regie: Michael Bay
Darsteller: Shia LaBeouf, Megan Fox, John Benjamin Hickey, Isabel Lucas,…
Review: kann Spoiler enthalten
„Transformers – Die Rache“, die Fortsetzung zum ersten Teil, welcher weltweilt über 700 Millionen Dollar einspielte. In der Fortsetzung, wie nicht anders zu erwarten, ist alles eine Nummer größer ausgefallen. Die Zerstörungen und Explosionen haben auch zugenommen. Was bleibt dann für die Story übrig, naja, nicht viel, aber dies ist auch nicht das Kernelement des Films.
Sam (Shia LaBeouf) verlässt das heimische Nest und geht aufs College, seine Freundin, Mikaela (Megan Fox), bleibt in der Heimatstadt. Die Beziehung wollen sie über das Internet führen per Webcams. Soweit so gut, wäre da nicht ein Problem mit einem Splitter vom Allspark, welches Sam noch in seinen zerfetzen Klamotten hat. Diese verleiht ihm die Fähigkeit, eine längst vergessene Sprache der Bots zu sehen. Somit fängt die Jagd nach Sam vom neuen an. Die Autobots haben sich mit den Menschen zu einer neuen Organisation namens NEST zusammengeschlossen und bekämpfen gemeinsam die Deceptibits.
Der Humor bleibt beim Film nicht auf der Strecke, auch wenn es in die Richtung der klassischen Klischees geht, die auch aus anderen Filmen bekannt sind, die übers College handeln. So kommt Sam auch einmal in eine missliche Lage mit einem „Fembot“, welche an das Geheimnis von Sam will, von Mikaela erwischt zu werden, dies führt unmittelbar zu einem kleinen Zwist.
Was sehr stark auffällt ist, das Michael Bay sich hier und da an ein paar anderen Filmen bedient hat und von der Sprache dann auch an diese erinnern, es gibt eine Szene auf dem Planeten der Decepticons, welche an Star Wars erinnert (Meister – Padawan) oder als die Decepticons an Sams Gehirn wollen, sah es ziemlich nach Matrix aus. Teilweise erinnert der Film auch an einen Werbespot für die U.S. Army.
Die Laufzeit von gut 2,5 Stunden ist etwas lang ausgefallen, dem Film hätte es wirklich gut getan, wenn er um 20-30 Minuten kürzer ausgefallen wäre.
Wer einen anspruchsvollen Film sehen will, sollte Transformers 2 meiden. Für alle anderen, wer nur mit der Erwartung ins Kino geht, die geprägt ist von guten Effekten und übertriebenen Explosionen, hat sich den richtigen Film rausgesucht.