Worum geht es in dieser Dokumentation?
Wie der Titel erahnen lässt, über Frauenfilme und die charakterliche Veränderung der Frau im Laufe der Zeit. Frauenfilme sind heute stärker unter dem Namen „Chick Flick“ bekannt und bezeichnet ein eigenes Genre, welches gezielt junge Frauen anspricht. Vereinfacht kann man auch auf die Beziehung von Frau und Mann sagen.
Der Begriff Frauenfilm hat seinen Ursprung in den 1930er Jahren und stellt die Frau in den Mittelpunkt des Films. Zur damaligen Zeit waren Frauen in ihrem Leben eingeschränkt und hatte nur begrenzte Möglichkeiten, daher wurde in diesen Filmen häufig ein „Leiden“ dargestellt.
Die simple Formel von einem Chick Flick ist: Eine sympathische Heldin trifft auf eine fehlerbehafteten Helden, welche sich auf witzig skurille Weise kennenlernen und für eine erfolgreiche Liebe müssen erst einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Die Entwicklung der Frauenfilme befasst sich immer mit dem Kontext der zeitlichen Geschehnisse. Es gab immer Tabus, die nicht angesprochen werden durfte, weil dies eine Zensur nach sich zog. Heute existieren solche Tabus, fast, nicht mehr. Frauen und Männer dürfen in einem gemeinsamen Bett schlafen und miteinander schlafen, auch wenn sie nicht verheiratet sind. Eine Frau darf im Beruf Erfolg haben ohne Gefahr zu laufen, nie einen Mann kennenzulernen etc…
Das Kino und hier ist der Mainstream insbesondere zu nennen, tut sich schwer damit, dies entsprechend umzusetzen, weil es keine unterschwellige Anspielungen mehr braucht, da kaum Tabus existieren. Das Ergebnis sind Filme wie wir sie alle zu gut kennen – oberflächige, kitschige Filme (viele Filme sind so aufgebaut, aber nicht alle).
Die Dokumentation gibt einen guten Überblick über die Entwicklung der Filme und was auch sehr wichtig ist, die Veränderung der weiblichen Charaktere im Laufe der Zeit. Wer sich ein wenig für sowas interessiert, sollte sich die Dokumentation anschauen.
Wer sich die Dokumentation anschauen will, läuft 52 Minuten, einfach auf Arte klicken.
Quelle: Arte